Erstes Gruppenfoto 1986 mit dieser Besetzung: Sepp Schaffl er, Helmut Eschgfäller, Hubert Tumler, Luis Hofer und Ewald Gasser.

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Sepp Schaffler, Helmut Eschgfäller, Hubert Tumler, Luis Hofer und Ewald GasserEwald Gasser, Luis Schönweger, Hubert Tumler, Helmut Eschgfäller und Helmut Mauroner.Kurt Tumler, Hubert Tumler, Helmut Eschgfäller, Sepp Schaffler und Ewald GasserErste „Goldene Schallplatte“ für die Spitzbuam.Kurt Tumler, Ewald Gasser, Hubert Tumler, Helmut Eschgfäller und Thomas WenterMCP-Chef Dr. Hans Jöchler, Südtirols Grand Prix-Lady Anneliese Breitenberger und Spitzbuam beim Grand Prix-Finale in MeranDie Spitzbuam mit dem begehrten „Herbert-Roth-Preis“Geschichte der Geschichte der Geschichte der Geschichte der Geschichte der Geschichte der Geschichte der

Geschichte der "Original Südtiroler Spitzbuam" vom Anfang bis heute

Den Namen „Südtiroler Spitzbuam“ gibt es schon seit 1981 (gegründet am 11. Juni um 3.30 Uhr morgens in der „Meraner Weinkost“ von Luis Hofer aus Pfelders). Nach mehrmaligem Wechsel entstand bald darauf unter der Leitung des Trompeters Luis Hofer ein Sextett, mit dem die erste Langspielplatte „Beim Sandwirt“ produziert wurde.

Im Herbst 1986 entstand mit drei neuen Mitgliedern (Akkordeon, Gitarre und Bass) aus den „Südtiroler Spitzbuam“ das Quintett „Original Südtiroler Spitzbuam.“
Schnell stellte sich Erfolg ein. Gleich im Frühjahr 1987 wurde in der neuen Besetzung die erste Langspielplatte mit dem Titel „Frühling in Südtirol“ produziert und vorgestellt. Prompt stiegen einige Eigenkompositionen in den lokalen Radiostationen zu Hitparadensiegern empor. Durch die zunächst vielen Auftritte in der Heimat spielten sich die “Orig. Südtiroler Spitzbuam“ nicht nur in die Herzen Einheimischer, sondern auch zahlreicher Urlaubsgäste. Vermehrt folgten Gastspiele im Ausland (CH, A und D), vor allem in der Schweiz. Merkliche musikalische Fortschritte blieben nicht aus. Die fünf sympathischen Burschen aus der bekannten Kurstadt Meran kreierten mittlerweile durch zahlreiche Eigenkompositionen einen eigenen Stil in der Volksmusikbranche.

Im August 1989 wurde in Burgstall im „Weißen Rössl“ der erste Fanclub „Orig. Südtiroler Spitzbuam“ gegründet. Der Fanclub hat heute allein in Südtirol zahlreiche Mitglieder und bildet eine wahre Stütze. Bald wuchs die Fangruppe über die Landesgrenzen hinaus. Heute schätzen sich die Spitzbuam glücklich, an die 30 Fanclubs im deutschen Sprachraum zu haben.

Im September 1989 verließ Luis Hofer (Trompete), Leiter der Gruppe, und Sepp Schaffler (Bass) die Gruppe. Luis Schönweger (Trompete) aus Partschins und Helmut Mauroner (Bass) aus Seis am Schlern ersetzten die beiden. Nach dieser Veränderung gab es auch einen Wechsel der Plattenfirma, von der Firma „Koch Records“ wechselte man zu „MCP Records“. Mit dem Wechsel zu dieser Schallplattenfirma wagten die Spitzbuam einen ersten mutigen Schritt durch den Kauf einer großen Musikanlage und eines Tourenbusses. Dies bedeutete zur damaligen Zeit in finanzieller Hinsicht eine gewagte Investition.

Im Frühjahr 1992 wurde den „Orig. Südtiroler Spitzbuam“ das „Goldene Mikrofon“, eine ehrenvolle Auszeichnung um die Verdienste der Volksmusik, verliehen. Zugleich schaffte der Titel „Meine Berge der Zauber der Natur“ im November den Sprung ins deutsche Fernsehen RTL Plus (Heimatmelodie).

Im Winter 1993 ein erneuter Wechsel: Kurt Tumler (Bruder von Hubert) aus Partschins kommt als Trompeter dazu und als Bassist kehrt Sepp Schaffler zur Gruppe zurück.

Schon im Frühjahr 1994 wurde ein neuer volkstümlicher Tonträger mit dem Titel „Pfeffer im Bluat“ produziert, der sich im selben Sommer bereits zu einem Verkaufshit unter den Volksmusikfreunden entwickelt. Auch dieser Titel schafft den Sprung in die beliebte Fernsehsendung „Heimatmelodie“ und wurde mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet. In einem Festzelt in Naturns wurde die Gold- Verleihung gebührend gefeiert. Ausgezeichnet wurden die „Orig. Südtiroler Spitzbuam“ weiters dreimal mit dem Notenschlüssel in Gold. Die Musiker und ihre Fans waren sehr stolz auf diese Ehrungen, die durch eine landesweit ermittelte Beliebtheitsumfrage der Lokalzeitung „Dolomiten“ verliehen wurden.
Der Trend der Zeit in Richtung Schlagermusik ging damals auch an den Spitzbuam nicht spurlos vorüber. Im Jahre 1995 wurde im Kursaal von Meran die erste Schlager-CD mit dem Titel „Sehnsucht nach Zärtlichkeit“ vorgestellt. Ein voller Erfolg im deutschsprachigen Alpenraum und ein eindrucksvoller Beweis der “Orig. Südtiroler Spitzbuam“, dass sie nicht nur die Volksmusik, sondern auch andere Musikrichtungen hervorragend zu interpretieren verstanden.

Im Mai 1996 ging im großen Festzelt in Meran - Obermais die Jubiläumsfeier zum 10 jährigen Bestehen der „Orig. Südtiroler Spitzbuam“ über die Bühne. Die Feier war ein grandioser Erfolg für die 5 Vollblutmusiker.
Im Oktober gleichen Jahres erhielt die Gruppe eine Einladung zu einem einwöchigen Gastspiel nach Seattle in Amerika. Diese Reise mit mehreren Fans wurde zu einem einmaligen Erlebnis.
Großer Beliebtheit erfreute sich der traditionelle Spitzbuam-Ball, der besonders für die vielen Fans einen Höhepunkt darstellte.

Am Ostersonntag 1998 erhielten die Spitzbuam eine Einladung in die traditionsreiche bayerische Gaststätte „Heide-Volm“ in Planegg-München. Diese Einladung sollte unerwartet das Sprungbrett für die spätere Teilnahme am Münchner Oktoberfest werden. Durch die großen Erfolge 1998/99 bei der Familie Heide in Planegg folgte im Jahre 2000 nämlich die erste Einladung zum größten Volksfest der Welt. Seitdem sorgen die Spitzbuam in der Festhalle „Bräurosl“ auf der Theresienwiese für Bombenstimmung.Ein weiterer Höhepunkt im Jahre 1998 war die Verpflichtung zur 50-Jahrfeier der bekannten Sportwagen-Firma Porsche in Zuffenhausen-Stuttgart. Inzwischen halten enge freundschaftliche Beziehungen diesen ehrenvollen Auftrag bis zum heutigen Tag aufrecht, ein wahrer Höhepunkt im Terminkalender.

Zu Sylvester 1998 erfuhr die Gruppe mit Thomas Wenter aus Naturns ihre letzte Umbesetzung. Dies erforderte innerhalb der Spitzbuam eine große instrumentale und musikalische Umstellung. Thomas ersetzte Ewald am Schlagzeug, letzterer wechselte zur Gitarre, während Kurt von der E-Gitarre auf E-Bass umstellen musste. Dies verlangte eine intensive und zeitaufwändige Probenarbeit.

1999 produzierten die fünf Musiker ihre erste Weihnachts - CD „Weihnacht in den Bergen“ mit dem gleichnamigen Video.

Im Jahre 2000 wurde auf vielfachen Wunsch ein Open - Air am Partschinser Wasserfall veranstaltet: ein wahres Highlight, eine imposante Kulisse mit dem wildromantischen Wasserfall im Hintergrund und ein einmaliges Erlebnis für das begeisterte Publikum. Die Großveranstaltung erforderte organisatorisch und arbeitsmäßig einen riesigen Aufwand, der nur dank der bereitwilligen Unterstützung durch die Freiwilligen Feuerwehren von Partschins und Töll bewältigt werden konnte.
Im selben Jahr beteiligten sich die Spitzbuam erstmals an der Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik.

Im Jahre 2001 folgte wiederum eine Premiere und zwar bei der 1.Winterspasswoche in Pfelders. Die Gruppe sorgte für beste Apres-Ski-Stimmung. Seither zählt diese beliebte Veranstaltung zu einer festen Einrichtung.
Ein besonderer Höhepunkt im gleichen Jahr war die Gold -Verleihung anlässlich des Jubiläumsballes „15 Jahre Orig. Südtiroler Spitzbuam“.

Mit der Fernseh-Ausstrahlung im Rahmen der Sendung „Melodien der Berge“ unter dem Titel „Spitzbuam Spezial“, sowie mit dem 1. Platz bei der Vorentscheidung beim Grand Prix der Volksmusik und der Teilnahme am internationalen Finale in Meran wurde das Jahr 2002 ein äußerst erfolgreiches für die 5 sympathischen Burschen aus Partschins. Der Sieg in der Vorentscheidung am Grand Prix eröffnete ihnen fortan die Türen aller Fernsehstationen.
Die Teilnahme am Grand Prix der Volksmusik erfolgte nach Absprache mit der Schallplattenfirma „MCP Records“ . Durch die tatkräftige Unterstützung der vielen Fans schafften die Spitzbuam mit dem Lied „Heimat im Herzen“ im Kursaal von Meran den 1. Platz. Von nun an gab es eine neue richtungweisende und gezielte Zusammenarbeit mit Fernseh- und Rundfunkanstalten. Mit der Werbung und Koordinierung wurde nun die beliebte Promotorin Gabi Onnasch aus Bayern betraut. Die Nachfrage nach den fünf erfolgreichen Musikern stiegen sprunghaft.
Im selben Jahr folgten rund 30 Fernsehsendungen und zahlreiche Live-Auftritte. Beim Grand Prix - Finale in Meran erreichte die Gruppe außerdem einen guten sechsten Platz. Mit dem Titel „Mille Grazie“ folgte 2003 eine erneute Teilnahme am Grand Prix der Volksmusik im „Europa-Park“ in Rust, Deutschland. Als bestplatzierte Gruppe konnten sich die Spitzbuam endgültig in der volkstümlichen Szene etablieren. Der Erfolg in Rust hatte wiederum eine starke Medienpräsenz ausgelöst.

Mit dem „Langen Samstag“ im MDR gelang es der Band neuerdings, sich mit einer eigenen Fernsehsendung im Heimatort Partschins, an der sich viele Stars der Volksmusik beteiligten, ins Rampenlicht zu stellen. Bei dieser Sendung fungierte Bandleader Hubert erfolgreich als Co-Moderator.
Zum Jahresende fiel Klarinettist Ewald aufgrund eines Beinbruches zwei Monate lang aus. Eine musikalische Umstellung war die Folge, um die zahlreichen Termine einhalten zu können.
Mit dem Titel „Ich schenk mein Herz der Heimat“ beteiligten sich die Spitzbuam 2004 zum dritten Male am Grand Prix - Finale in Wien.
Im gleichen Jahr wurden die Spitzbuam erstmals zu einer der größten volkstümlichen Live - Tournees „Lustige Musikanten“ mit Marianne und Michael eingeladen. Allein bei der Reise kreuz und quer durch Deutschland, auch nach Frankreich, Holland und Luxemburg, wurde eine Strecke von rund 30.000 km zurückgelegt. Die anstrengende Tournee wird der Gruppe jedenfalls lange in schöner Erinnerung bleiben.
Im Laufe des Jahres werden über 200 Live - Auftritte absolviert. Ein weiterer Höhepunkt zum Jahresende hin war die Einladung zur „Herbert-Roth-Preis-Gala“. In dieser Sendung erhalten beliebte Interpreten, die erfolgreich in der volkstümlichen Szene auftreten den begehrten „Herbert-Roth-Preis“. Den Südtiroler Spitzbuam wurde der Preis in der Kategorie „Traditionspreis“ überreicht.

2005 wurde eine Pause beim Grand Prix eingelegt. In diesem Jahr folgten Einladungen zu großen TV-Sendungen, u. a. „Herzlichst Hansi Hinterseer!“
Als einmaliges Ereignis konnte der Auftritt der Spitzbuam mit den 3 kleinen Trompetern vor den TV-Kameras betrachtet werden, auch als Anregung und Motivation für den Nachwuchs der Volksmusik.
Erstmals waren die Spitzbuam zu Gast beim „Musikantenstadl“ in Bozen und bei „Willkommen bei Carmen Nebel“. Auch weitere Einladungen, wie u.a. die beliebte Fernsehsendung „Weihnachten bei uns“ im MDR folgten.

Die Südtiroler Spitzbuam zählen nunmehr zu den erfolgreichsten musikalischen Botschaftern ihres Landes. Durch unermüdlichen Fleiß und Ausdauer haben sie sich zu den absoluten Topbands der Szene empor gespielt. Keine große TV-Show, in der die fünf sympathischen Burschen um Bandleader Hubert Tumler nicht schon zu Gast waren, keine Hitparade im volkstümlichen Bereich, wo die fünf rührigen Südtiroler nicht schon an vorderster Front zu finden waren! Ihr Erfolg ist nicht blanker Zufall, dahinter steckt jahrelange beinharte Arbeit. Ihr jetziger Erfolg spricht für sich und ist ihnen mehr als vergönnt. Trotz ihrer großartigen Erfolge sind die Südtiroler Spitzbuam natürlich und bodenständig geblieben.

Zahlreiche CD´s mit Eigenkompositionen haben den fünf Erfolgsmusikern aus dem Meraner Land in der Zwischenzeit ihren Stempel aufgedrückt und damit den eigenen „Spitzbuamstil“ wesentlich mitgeprägt. „ 20 Jahre Orig. Südtiroler Spitzbuam “ ist eine Erfolgsstory, von der im Detail erzählt nicht nur ein, sondern mehrere Bücher geschrieben werden könnten.