Thomas Wenter

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Thomas Wenter

Schlagzeug, Bariton, Gesang

1971 am 28. Jänner erblickt Thomas als ältestes von drei Kindern der Eltern Hermann und Marialiese Wenter im Krankenhaus von Meran das Licht der Welt.

1979 Bereits als neunjähriger Bub nimmt er teil an der Singstunde an der Musikschule Naturns.

Ein Jahr später lernt er auf der Blockflöte, wird im Flötenchor aufgenommen und erhält Notenlehre.

1981 Thomas zeigt vielfältige Begabung, er probiert´s am Schlagzeug und genießt Unterricht an der Musikschule in seinem Heimatort. Der talentierte Dreizehnjährige darf bereits 1984 in der Jugendkapelle mitwirken.

Er nimmt zukünftig auch gerne an Jungbläserwochen teil. Nach und nach erwirbt er die Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold.

Nicht von ungefähr kommt auch seine Berufung in das Jugendorchester des Landes, ebenso wird er aktives Mitglied der Musikkapelle Naturns. Häufig gefragt ist er als Schlagzeuger auch als Aushilfe bei Konzerten verschiedener Dorfkapellen. Neben seinem ausgesprochen musikalischen Talent darf für seinen Werdegang natürlich auch sein Vater Hermann nicht unerwähnt bleiben.

Vater Hermann, der begeisterte Musiker und Volkstumsliebhaber und damaliger Bezirksobmann des Landes, lässt seinem Buben von Kindheit an die bestmögliche Förderung zukommen. Auch habe er niemals Kosten gescheut, wenn es darum ging, dem Thomas ein Instrument zu besorgen.

Mutter Marialiese lässt es sich nicht nehmen, ihrem Buben bei den jeweiligen Auftritten und Ausgängen traditionell und kulturbewusst das passende Aussehen zu verleihen. So näht sie ihm unter anderem eigenhändig ein Bayrisches.

So fährt Thomas mit seinem Vater zu den Volksmusiktagen nach Neustift bei Brixen. Wie es der Zufall will, sieht er dort einen Bassgeigenspieler und lässt sich sofort dafür begeistern. Nun lernt er auch noch auf der Bassgeige.

Zwischenzeitlich absolviert Thomas die Tischlerlehre und geht diesem Beruf sechs Jahre lang nach. Daraufhin wird er Vertreter für Werkzeug und Montagematerialien. In dieser Zeit unterrichtet er ein Jahr lang gleichzeitig Schlagzeug an der Mittelschule Schlanders in einer Klasse mit musikalischer Ausrichtung. Dabei wird ihm bewusst, dass die beiden Tätigkeiten nebeneinander nur schwer zu vereinbaren sind.

Im Hause Wenter wird die Hausmusik gepflegt. Zusammen mit seiner Familie wird musiziert. Zu bestimmten Anlässen wird auch ausgerückt, so etwa bei einer Buchvorstellung, bei einer Einweihung, bei einem Volksmusikabend usw.

Im bekannten Naturnser Kirchenchor wirkt Thomas ebenfalls mit, besonders an bestimmten kirchlichen Feiertagen und Großereignissen ist er gefragt. Durch den Kirchenchor bietet sich ihm auch die Gelegenheit hie und wieder im Ausland zu musizieren. Zu dieser Zeit konnte er noch wohl nicht ahnen, wie oft er noch als Unterhaltungsmusiker im Ausland sein würde.

Der Hang und die Begeisterung fürs Musizieren nehmen zu.

Feste mit Unterhaltungsmusik, verschiedene musikalische Umrahmungen motivieren den jungen Musikanten. Man hält es kaum für möglich, aber auch die Nähe des Naturnser Festplatzes zu seinem Vaterhaus hatte Einfluss auf seine Entscheidung und auf die Begeisterung in der Öffentlichkeit zu musizieren. Von dort aus kann er nämlich die verschiedensten Gruppen und ihre Darbietungen verfolgen.

Zufälle spielen im Leben oft eine besondere Rolle! Thomas trifft z.B. bei den Jungbläserwochen im Schnalstal seinen späteren Musikkameraden Kurt. Die beiden verstehen sich auf Anhieb. Zu diesem Zeitpunkt aber ahnen sie noch nichts von einer späteren gemeinsamen Karriere. Ebenso trifft es sich, dass sie einige Jahre später beim Militär in Bozen zufällig wieder zusammenkommen und gemeinsam in der Militärkapelle mitwirken dürfen.

1997 beim Apfelfest in Naturns war es dann soweit. Kurt und Thomas sind wieder einmal beisammen. Kurt spricht Thomas konkret über ein Mitwirken bei den Südtiroler Spitzbuam an. Thomas, den Allrounder, hält auch die Tatsache, dass er nun auch noch auf dem Bariton lernen soll, nicht davon ab, das Angebot anzunehmen. Nun beginnt die Zeit des fleißigen Übens und Lernens auf einem weiteren Instrument. Kurt war ihm dabei eine große Stütze.

1998 nach eineinhalb Jahren dann um Silvester der erste Auftritt mit den Spitzbuam!

Die Auftritte, Veranstaltungen, Fernsehaufnahmen u.a. nehmen zu, die Entscheidung das Musizieren als Hauptbeschäftigung zu pflegen wird unabwendbar.

2003 heiratet Thomas seine Freundin Christine.

2005 Thomas und Christine erwarten Nachwuchs, sie freuen sich riesig darauf. Im Oktober stellt sich der Wonneproppen Leon ein.

2006 nicht lange auf sich warten lässt das nächste freudige Ereignis. Töchterchen Madleen erblickt im Dezember das Licht der Welt.

Thomas möchte bei dieser Gelegenheit allen, die ihn auf seinem Weg unterstützt und begleitet haben, herzlich danken.

Geboren: 28.01.1971 in Meran
Familienstand: Verheiratet, zwei Kinder, Sohn Leon und Tochter Madleen
Lebenswunsch: Das Leben genießen (Essen, Trinken, Feiern), gesund und ohne Sorgen alt werden
Sternzeichen: Wassermann
Hobbys: Skifahren, Schwimmen, Heimwerken
Erlernter Beruf: Tischler / Handelsvertreter
Weitere Interessen: Motorräder, Oldtimer-Traktoren, eine gute Zigarre
Wohnort: Naturns